Parodontologie Düsseldorf

Parodontologie Düsseldorf

Herr Dr. Becher - Fachzahnarzt für Parodontologie und DGP-Spezialist für Parodontologie (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie) – kümmert sich um die Behandlung parodontaler Erkrankungen und um die ästhetische Parodontalchirurgie. Basierend auf progressivsten Forschungsergebnissen und seiner jahrelangen fachlichen Erfahrungen können wir Ihnen so die gesamte Bandbreite der modernen Parodontaldiagnostik, der nicht-chirurgischen und chirurgischen Parodontitistherapie anbieten.

Die Parodontitis, die oftmals die medizinisch inkorrekte Bezeichnung Parodontose trägt, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Eine solche Parodontitis kann in jedem Alter, an einem oder mehreren Zähnen gleichzeitig, in unterschiedlicher Schnelligkeit und in verschiedenen Schweregraden auftreten. Da ca. 50% der Erwachsenen an mittelschweren und ca. 20% an schweren Formen der Parodontitis leiden, ist diese Erkrankung die Hauptursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Eine Parodontitis entsteht durch Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln und dies führt schließlich zu einem entzündlichen Knochenabbau. Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Zahnlockerungen, Verschiebung von Zähnen und/oder Mundgeruch sind Anzeichen für eine Parodontitis.

Neben der systemastischen Therapie der Parodontitis haben wir uns ebenfalls auf die chirurgische und nicht-chirurgische Therapie der Periimplantitis (Entzündungen um dentale Implantate) spezialisiert.


Parodontitistherapie

Um eine Parodontitis zu behandeln, werden die Ursachen dafür, d.h. die bakterielle Infektion, bekämpft. Dazu ist in den meisten Fällen kein chirurgischer Eingriff notwendig und die Behandlung kann zu jeder Zeit begonnen werden.

Dabei bedienen wir uns gewebeschonender, minimal-invasiver Methoden, durch die auch tieferliegende Zahnfleischtaschen erreicht werden können, die dann unter lokaler Betäubung des Zahnfleisches von den Krankheitserregern befreit werden. Bei schwereren Fällen der Parodontitis ist es manchmal notwendig, die Infektion mit Medikamenten zu bekämpfen, die gezielt auf die vorher bestimmten Bakterien abgestimmt werden. Chirurgische Eingriffe sind nur selten erforderlich, können aber zum Erhalt solcher Zähne beitragen, bei denen eine Wurzel beispielsweise sehr stark angegriffen ist, andere aber noch intakt sind. In besonderen Fällen von Knochendefekten ist sogar eine Regeneration verlorengegangener Knochen möglich.

Recall

Nachdem die Therapie erfolgreich abgeschlossen wurde, sollten Symptome wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch und eine Lockerung der Zähne behoben sein.

Die Unterstützende Parodontaltherapie (UPT) in zeitlichen Abständen von 3-4 Monaten sowie eine regelmäßige Befundskontrolle sind nach der aktiven Behandlungsphase unbedingt notwendig. Die Abstände der Nachsorgebehandlungen (Recall / Prophylaxe) sind individuell abhängig von der Schwere des Krankheitsbildes, der persönlichen Mundhygiene, den Rauchgewohnheiten und der genetischen Vorbestimmtheit des Patienten. Laut einiger Studien und basierend auf eigenen Erfahrungen garantiert eine professionelle Betreuung von Parodontitispatienten den dauerhaften Behandlungserfolg.

professionelle Zahnreinigung

Die Unterstützende Parodontaltherapie wird von Dentalhygienikerin Karen Friedt durchgeführt. Vor rund einem halben Jahrhundert wurden an den Universitäten Bern und Zürich (aus den USA stammend) die zwei ersten Dentalhygienikerinnen angestellt. Auf Grund der Visionen der Professoren Hans-Rudolf Mühlemann und André Schröder begann in der Schweiz die Akzeptanz einer neuen Berufsgattung. 1973 gründete Prof. Dr. U.P. Saxer die erste Dentalhygiene-Schule in Zürich, in der Karen Friedt von 2000-2003 eine 3 jährige Ausbildung zur Dipl. Dentalhygienikerin HF absolvierte.

Ihr Tätigkeitsbereich liegt in der Karies- und Parodontitisprophylaxe, der nichtchirurgischen und erhaltenden Parodontaltherapie sowie in der Gesundheitsförderung. Sie unterstützt Patienten dabei ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen, indem Sie ihnen Massnahmen zur Prävention dentaler und parodontaler Erkrankungen vermittelt. Das Ziel ist es, die Zahngesundheit zu erhalten und weitergehende zahnmedizinische Behandlungen so zu minimieren.

Implantologie im parodontal geschädigten Gebiss

Doch auch wenn es einmal nicht möglich sein sollte, einen Zahn zu erhalten, können wir auch bei Parodontitispatienten ein Implantat setzen. Wir bedienen uns dabei einer speziellen Diagnostik (DVT) und unserer Erfahrung auf diesem Gebiet, da die fortgeschrittene Parodontitis oftmals schon starke Knochenverluste verursacht hat. Auch diese besonders schwierigen Fälle gehören zu unserem Spezialgebiet.

Ästhetische Parodontalchirurgie

Zahnfleischschwund ist dennoch nicht ausschließlich auf eine Parodontitis zurückzuführen. Manchmal können auch falsche Putztechniken oder kieferorthopädische Behandlungen die Ursache für den Zahnfleischrückgang oder freiliegende Zahnhälse (sog. Rezessionen) sein. Hier bedarf es lediglich eines kleinen chirurgischen Eingriffes, in dem die Veränderungen des Zahnfleischverlaufes behoben und der natürliche Zahnfleischverlauf wiederhergestellt wird.

Sind Zahnkronen von zu viel Zahnfleisch bedeckt und scheinen so optisch zu kurz, finden mikrochirurgische Techniken Anwendung, die überschüssiges Gewebe schonend und schmerzfrei entfernen und eine Wiederherstellung der harmonischen Zahnform garantieren.
Weiterhin können auch von Karies zerstörte Zähne, bei denen es sich schwierig bis unmöglich gestaltet, eine Krone zu befestigen, durch chirurgische Maßnahmen verbessert, erhalten und wieder versorgt werden.

Es kann vorkommen, dass nach einer Zahnentfernung ein Defekt im Bereich des fehlenden Zahnes entsteht, welcher eine ästhetisch unschöne Lücke entstehen lässt. Hier kommt der Aufbau von hartem oder weichem Gewebe zum Einsatz, welches zur Wiederherstellung eines harmonischen Zahnbildes beiträgt.

 


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